So erreichen Sie uns


Praxis für Allgemeinmedizin
Dr. med. Ulrich Buck
Tel.: (0201) 31 46 72
Fax: (0201) 32 56 41
E-Mail: dr.dorotheebuck@googlemail.com

So erreichen Sie uns mit der Straßenbahn aus folgenden Richtungen:
Altenessen: Linie 108 Hst. "Seumannstraße"
Stadtmitte: Linie 108 Hst. "Katzenbruchstraße"
Stoppenberg: Linie 107 Hst. "Am Freistein"

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Anfahrt
und freuen uns auf Ihren Besuch.




Praxis für Allgemeinmedizin
Dr. med. Ulrich Buck


Altenessener Str. 68
45141 Essen
Tel.: (0201) 31 46 72
Fax: (0201) 32 56 41
E-Mail: dr.dorotheebuck@googlemail.com


Schreiben Sie uns!



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:


Unsere Sprechzeiten


Mo: 08:00 - 13:00 Uhr

Di: 08:00 - 12:00 Uhr

Mi: 08:00 - 12:00 Uhr

Do: 08:00 - 13:00 Uhr

Fr: 08:00 - 12:00 Uhr

und nach Vereinbarung


Gesundheitsnews



Nicht nur bei hohen Temperaturen ausreichend trinken
Gerade ältere Menschen trinken häufig zu wenig.

Ausreichend zu trinken ist ein oft wiederholter aber nicht immer befolgter Rat von Gesundheitsexperten. Mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag lautet ihre Empfehlung. Aber der Flüssigkeitsbedarf kann auch deutlich höher liegen – bei Sommertemperaturen etwa oder körperlicher Betätigung. Auch Erkrankungen – Fieber, Durchfall, Erbrechen – führen zu erhöhtem Flüssigkeitsbedarf. Trinken wir nicht ausreichend, kann das gravierende Folgen für die Gesundheit haben. Unser Körper besteht zu rund 60 Prozent aus Wasser. Da durch Schwitzen, Ausscheidungen über Nieren und Darm oder auch die Atmung ständig Wasser verloren geht, muss der „Wasserstand“ stetig ausgeglichen werden. Verringert sich die Gesamtkörperflüssigkeit um nur wenige Prozent, führt dies zu einem Rückgang des Speichels und der Harnproduktion sowie zu einer Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit bei physischer Belastung. Ein Wasserdefizit von mehr als 20 Prozent des Körpergewichts stellt einen lebensbedrohlichen Zustand dar. „Wichtig ist nicht erst zu trinken wenn der Durst groß ist, vielmehr soll dem Körper regelmäßig Flüssigkeit zugeführt werden“, raten Gesundheitsexperten der VIACTIV Krankenkasse. „Heftiger Durst ist ein Zeichen dafür, dass bereits ein Flüssigkeitsdefizit besteht.“

Gerade ältere Menschen trinken zu wenig. Für den gesunden älteren Menschen empfehlen Gesundheitsexperten eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von gut zwei Litern. Aber viele Alte trinken deutlich weniger. Wichtig zu wissen: Mit zunehmendem Alter nimmt das Durstgefühl deutlich ab. Ausreichendes Trinken wird daher schlicht vergessen. Aber auch Angst vor nächtlichen Toilettengängen, Inkontinenz oder Prostataleiden können gewichtige Trink-Hemmnisse darstellen. Besonders Pflegebedürftige brauchen daher Unterstützung, um ausreichend zu trinken - unabhängig davon, ob sie zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung leben.

Daher sollten bei Mahlzeiten grundsätzlich Getränke gereicht werden und auch zwischen den Mahlzeiten immer wieder Getränke angeboten werden. Werden Getränke sichtbar platziert, geraten sie nicht aus dem Blick. Ein Trinkprotokoll hilft die getrunkene Flüssigkeitsmenge zu kontrollieren, ein Trinkplan kann bei der regelmäßigen Versorgung mit Getränken helfen.

Geeignete Getränke sind: Leitungs- und Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees sowie verdünnte Obstsäfte (Schorlen). Auch Suppen, Milch- und Buttermilchgetränke sowie Obst-, Gemüse- und Multivitaminsäfte können einen Beitrag zur Flüssigkeitsversorgung leisten. „Trinkmuffel können mit wasserreichen Lebensmitteln wie z. B. Melonen, Tomaten und Gurken ihren Flüssigkeitshaushalt aufbessern“, erklären die Gesundheitsberater der VIACTIV.

Übrigens: Je weniger jemand isst, desto mehr muss getrunken werden, denn auch feste Nahrung enthält Flüssigkeit.

Gesundheitstipps und eine medizinische Beratung erhalten VIACTIV-Versicherte telefonisch rund um die Uhr unter 0800 1405541 22090.

25.09.2018 DGA | Quelle: VIACTIV Krankenkasse

Sehen will gelernt sein
Schon früh mit dem Kind zum Augenarzt, um Sehschwächen zu vermeiden

Ein gutes Sehvermögen ist wichtig für die geistige und motorische Entwicklung von Kindern. Über Sehstörungen klagen Kinder aber nicht – denn es fehlt ihnen an Erfahrung, sie kennen es nicht anders. Eine augenärztlich-orthoptische Untersuchung schafft schon bei Babys und Kleinkindern Klarheit, ob mit den Augen alles in Ordnung ist, erläutert Prof. Dr. Klaus Rüther, Leiter des Ressorts Strabologie im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.

Mit einfachen Untersuchungen können Augenärzte auch bei Kindern, die noch nicht sprechen können, feststellen, ob sich ihr Sehvermögen normal entwickelt. Das ist wichtig, denn bei vielen Kindern liegt eine Störung vor, die dazu führen kann, dass nie ein gutes Sehvermögen erreicht wird. Bei dieser wichtigen Aufgabe werden Augenärzte oftmals von speziell ausgebildeten Fachkräften – Orthoptistinnen und Orthoptisten – unterstützt.

Sehen ist ein komplexer Vorgang, der in der Kindheit erst erlernt wird. Erst nach und nach lernt das Gehirn, die Lichtsignale und Kontraste, die von den beiden Augen wahrgenommen werden, zu dem dreidimensionalen Bild zusammenzufügen, das die meisten Menschen als ganz normalen Seheindruck empfinden. Für diesen Lernprozess benötigt das Kind zwei gesunde Augen, die Bilder in guter Qualität liefern und die gut zusammenarbeiten.

Wenn die Qualität der beiden Bilder aber zu unterschiedlich ist, so dass sie nicht zu einem gemeinsamen Seheindruck verarbeitet werden können, werden die Signale eines Auges unterdrückt. Wird nicht rechtzeitig etwas dagegen unternommen, dann erreicht dieses Auge nie seine volle Sehschärfe. Augenärzte sprechen dann von einer Amblyopie (Sehschwäche). Knapp sechs Prozent der Menschen in Deutschland sind davon betroffen.

Die häufigste Ursache für eine Amblyopie ist eine unterschiedliche Brechkraft beider Augen (ein Auge ist dann beispielsweise kurzsichtig, das andere dagegen weitsichtig). Auch Schielen spielt oft eine Rolle – selbst eine ganz kleine Abweichung der Augenstellung, die zunächst nicht auffällt, kann zu einer bleibenden Sehschwäche führen. Ein hängendes Lid, das die Pupille verdeckt, eine Linsentrübung (Katarakt) oder Hornhauttrübungen sind weitere, wenn auch seltene Ursachen.

Fällt eine solche Störung auf, dann wird der Augenarzt wenn möglich die Ursache behandeln, in erster Linie mit einer Brille, die die Fehlsichtigkeit ausgleicht. Insbesondere bei schielenden Kindern ist es nach wie vor notwendig, das schwächere Auge gezielt zu fördern, indem das bessere Auge vorübergehend – für eine oder mehrere Stunden täglich oder auch tageweise – mit einem Pflaster abgedeckt wird. Je jünger das Kind ist, desto besser sind die Erfolgsaussichten dieser Therapie.

Damit jedes Kind so gut wie möglich sehen lernt, rät der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands allen Eltern:

  • Sofort zum Augenarzt bei sichtbaren Auffälligkeiten wie etwa Augenzittern, Hornhauttrübungen, grau-weißlichen Pupillen, großen lichtscheuen Augen oder bei Lidveränderungen.
  • Mit sechs bis zwölf Monaten sollten Kinder augenärztlich untersucht werden, wenn ein erhöhtes Risiko für Schielen, Fehlsichtigkeit oder für erbliche Augenerkrankungen vorliegt.
  • Bis zu ihrem dritten Geburtstag sollten alle Kinder einmal augenärztlich untersucht werden, um auch ein kleinwinkliges Schielen oder eine Fehlsichtigkeit frühzeitig festzustellen.
Die Amblyopievorsorge ist nicht Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung. Einige Versicherungen übernehmen aber inzwischen die Kosten für diese sinnvolle Untersuchung.
Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober

Für gutes Sehen von der Kindheit bis ins hohe Alter setzen sich auch die Akteure der „Woche des Sehens“ ein. Dies ist eine Aufklärungskampagne, die bundesweit vom 8. bis 15. Oktober stattfindet. In diesem Jahr lautet ihr Motto „Mit anderen Augen“. Unter der Schirmherrschaft der bekannten Fernsehjournalistin Gundula Gause machen Initiatoren und Unterstützer der Aktionswoche auf die Bedeutung eines guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam.

Getragen wird die Kampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch, ZEISS und der VANDA Pharmaceuticals Germany GmbH. www.woche-des-sehens.de

Lancet-Studie: Kohlenhydratanteil der Ernährung beeinflusst Lebenserwartung
Lancet-Studie: Kohlenhydratanteil der Ernährung beeinflusst Lebenserwartung

Eine neue Studie im Fachmagazin Lancet Public Health (August 2018) untersucht inwieweit die Kohlenhydratzufuhr das Sterblichkeitsrisiko beeinflusst. Die Forscher um Seidelmann et al. fanden heraus, dass das Risiko ansteigt, je extremer der Kohlenhydratanteil an der Ernährung ist. Die Autoren werteten erstmals Langzeitdaten zum Kohlenhydratverzehr der „Atherosclerosis Risk in Communities (ARIC)“-Studie von mehr als 15.000 Probanden über einen Zeitraum von durchschnittlich 25 Jahren aus.

Dabei zeigte sich: Sowohl eine Ernährungsweise mit einem sehr niedrigen(< 40 En%1) als auch einem sehr hohen (> 70 En%) Kohlenhydratanteil war langfristig mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko verbunden. Ein mittlerer Kohlenhydratanteil von 50–55 En% hingegen wies das niedrigste Risiko auf. Besonders kritisch wurden Low-Carb-Diäten beurteilt, die Kohlenhydrate überwiegend durch tierische Lebensmittel, wie Fleisch, ersetzen.

Jede Ernährungsweise mit einem extremen Anteil eines energieliefernden Nährstoffes, sei es Fett, Kohlenhydrate oder Protein, schränkt die Lebensmittelauswahl ein. Der Körper wird dann nur unzureichend mit lebensnotwendigen Nährstoffen, wie Vitaminen oder Mineralstoffen, und Ballaststoffen oder beispielsweise mit zu viel Energie oder gesättigten Fettsäuren versorgt. Eine einseitige Ernährung über Jahre hinweg wirkt sich gesundheitlich nachteilig aus. Somit überraschen die Ergebnisse der Studie nicht.

Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst sollten reichlich, einfache Kohlenhydrate wie Mono- und Disaccharide in Form von zugesetzten Zuckern und raffinierter Stärke nur in geringen Mengen verzehrt werden. In unserer westlichen Ernährung ist es entscheidend, die Fett- und Kohlenhydratqualität zu verbessern. Darauf wies die DGE bereits in ihrer Beurteilung der PURE-Studie hin. Auch eine generell zu hohe Energiezufuhr sollte vermieden werden.

Eine ausgewogene, vollwertige und pflanzenbetonte Ernährungsweise, wie sie die DGE in ihren 10 Regeln empfiehlt, fördert die Gesundheit – das bestätigt auch diese Studie erneut.

1 Energieprozent