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Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin und Dermatologie
Dr. med. Ulrich Buck, Dr. med. Doris Buck
Tel.: (0201) 31 46 72
Fax: (0201) 32 56 41
E-Mail: dr.dorotheebuck@googlemail.com

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Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin und Dermatologie
Dr. med. Ulrich Buck, Dr. med. Doris Buck


Altenessener Str. 68
45141 Essen
Tel.: (0201) 31 46 72
Fax: (0201) 32 56 41
E-Mail: dr.dorotheebuck@googlemail.com


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Gesundheitsnews



Übergewicht und Herzgesundheit: Mythen vom „richtigen“ Lebensstil
Übergewicht ist Gift fürs Herz, doch man muss nicht unbedingt gertenschlank sein

Weniger Kohlehydrate und mehr Krafttraining tun dem Herzen gut. Bei den Herztagen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Berlin räumt Prof. Uwe Nixdorff mit verbreiteten Falschannahmen über einen herzgesunden Lebensstil auf.

Berlin, 13. Oktober 2017 – Die Herzen in Industrieländern kämpfen mit einem schwerwiegenden Problem: Übergewicht. Fast 80 Prozent der Menschen bringen hier viel zu viele Kilos auf die Waage und damit ihre Herzgesundheit in Gefahr. „Bedrohlich für das Herz ist, wenn sich durch Übergewicht viszerales Fettgewebe ansetzt, also Bauchfett in den Organen und zwischen den inneren Organen“, erklärt Prof. Uwe Nixdorff, Kardiologe und Sportmediziner am European Prevention Center in Düsseldorf, bei den DGK-Herztagen in Berlin. Inzwischen wurde auch die Fettleber als kardiovaskulärer Risikofaktor erkannt. „Dieses Fettgewebe produziert vermehrt Interleukine, also entzündliche Mediatoren. Sie gelangen in die Blutbahn und befeuern dort den Prozess der Atherosklerose. Außerdem können sie direkt auf die Gefäßwand einwirken und die Gefäße sind dann nicht mehr so reagibel“, so der Experte.

Übergewicht begünstigt somit Infarkte und Schlaganfälle, die zu den häufigsten Todesursachen in den Industrieländern zählen. Besonders gefährdet ist die Herzgesundheit von Menschen, die am „Metabolischen Syndrom“ leiden, also einer Kombination aus bauchbetonter Adipositas, Bluthochdruck, Insulinresistenz und einem gestörten Fettstoffwechsel. Liegt nur eine dieser Störungen vor, fallen die Prognosen besser aus. Große Register und Studien zeigen, dass direkte und indirekte Risikofaktoren wie Bluthochdruck heute gut behandelbar sind. Übergewicht bleibt hingegen ein Problem und wird immer häufiger. „Das ist eine riesige Herausforderung für die Präventivkardiologie, denn den Menschen fällt es offenbar leichter, eine Pille zu schlucken, als ihren Lebensstil oder ihre ganzen Lebensumstände zu ändern“, so Prof. Nixdorff.

Krafttraining gegen das Übergewicht

Um Übergewicht und Adipositas zu bekämpfen, ist die richtige Ernährung wichtig. Noch entscheidender sei jedoch Bewegung: „Ein übergewichtiger Mensch, der sich sportlich betätigt, hat bessere Prognosen als ein schlanker ‚Couch Potatoe‘, weil der Metabolismus durch Bewegung günstig beeinflusst wird“, unterstreicht der Experte.

Stark gewandelt haben sich in den letzten Jahren die Einschätzungen der für die Herzgesundheit. besten Form von Bewegung. „Früher wurde Ausdauertraining empfohlen, darum bis heute der Begriff ‚Kardiotraining‘ im Fitnessstudio. Aber das greift zu kurz. Inzwischen wissen wir, dass Krafttraining genauso wichtig ist“, sagt Prof. Nixdorff. Neben einer halben Stunde Ausdauertraining pro Tag, etwa Laufen, Gehen oder Schwimmen, empfiehlt der Kardiologe und Sportmediziner auch, zweimal pro Woche Krafttraining zu machen. „Am besten an geeigneten Geräten. Wer das nicht will, kann auch Workout-Übungen wie Liegestütze machen. Sie müssen aber richtig erlernt werden.“ Krafttraining sei essenziell, um Muskeln aufzubauen, Glykose zu verbrennen und so das Übergewicht reduzieren“, betont Prof. Nixdorff. „Wer Krafttraining betreibt, muss nicht mehr so stark aufs Essen achten, da es verbrannt wird“.

Harmlose Fette, Problem Zucker und Kohlehydrate

Auch bei den Ernährungsempfehlungen hat sich Vieles geändert: Noch vor wenigen Jahren wurde zur Förderung der Herzgesundheit vor allem fettarme Ernährung propagiert. Prof. Nixdorff: „Durch prospektive vergleichende Studien haben wir erkannt, dass ungesättigte Fette, also pflanzliche Fette und Öle, prognostisch günstig und sogar gegen Übergewicht gut sind. Die Revolution ist aber, dass auch tierische Fette rehabilitiert wurden. Ebenfalls schadet es kardiovaskulär gar nicht, wenn man mehrere Eier pro Tag isst.“

Das Hauptproblem für Übergewicht und Adipositas sind Kohlenhydrate, also vor allem Brot und Süßes. „Die Fastfoodindustrie bietet viele stark zuckerhaltige Produkte an. Zucker führt jedoch in die sogenannte Insulinfalle. Wird viel Zucker zugeführt, regt das die Insulinausschüttung an. Insulin shiftet die Glykose in die Zellen und führt schnell zu einer Hypoglykämie, die wiederum Hunger auslöst“, sagt Prof. Nixdorff. „Im schlimmsten Fall werden erneut Kohlehydrate zugeführt und der Teufelskreis dreht sich weiter. Die Glykose kann zumeist auch nicht verbrannt werden, weil sich die Menschen zu wenig bewegen. Sie wird in Fettsäure umgewandelt und im Bauch eingebaut.“

Als wichtigste, wissenschaftlich fundierte Empfehlung gegen das Übergewicht gilt heute die sogenannte „Low Carb“ Ernährung, also möglichst wenige Kohlehydrate zu essen. „Ich bin kein Freund von Diäten, weil viele sehr einseitig sind und nicht funktionieren und zum Jojo-Effekt führen. Die Formula-Diät macht wissenschaftlich noch am meisten Sinn“, so Prof. Nixdorff. Gemeint ist damit, vorübergehend ganz auf proteinreiche Ernährung mit Proteinshakes zu setzen. Damit wird der ganze Stoffwechsel umgestellt. In Kombination mit Bewegung sei das ideal, weil die Proteine auch zum Muskelaufbau dienen. Was den Alkoholkonsum betrifft, muss völlige Abstinenz nicht sein, sagt Prof. Nixdorff: „Natürlich ist zu viel Alkohol schlecht. Aber vor allem Rotwein, etwa ein Glas zum Essen, reduziert das kardiale Risiko.“

Damit Diabetes nicht an die Nieren geht
Eine gesunde und achtsame Lebensführung wirkt sich zudem immer positiv auf die (Nieren-) Gesundheit aus.

Die Früherkennung und rechtzeitige Behandlung eines Diabetes mellitus ist von großer Bedeutung, um Folgeerkrankungen an den Nieren vorbeugen zu können. Darauf weist das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November hin: Denn Diabetes ist neben Bluthochdruck die häufigste Ursache für Nierenversagen.

Auf sieben bis acht Prozent schätzt die Deutsche Diabetes Gesellschaft den Anteil der an Diabetes erkrankten erwachsenen Menschen in Deutschland; das sind über sechs Millionen Menschen und rund 300.000  kommen jährlich neu hinzu. „Zusätzlich sind weitere rund zwei Millionen Menschen ebenfalls erkrankt, wissen es aber nicht“, warnt Professor Dr. med. Dieter Bach, KfH-Vorstandsvorsitzender. Als Nephrologe und Diabetologe weiß er um die Folgen eines zu spät erkannten bzw. behandelten Diabetes: „Bei etwa 30 bis 40 Prozent der Diabetespatienten entwickeln sich Nierenschädigungen, auch diabetische Nephropathie genannt. Deshalb ist das rechtzeitige Erkennen und das frühzeitige Behandeln von Diabetes für die Gesundheit der Nieren so wichtig.“

Wie entsteht Diabetes mellitus?

Diabetes entsteht entweder, weil die Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin produziert, oder weil der Körper nicht genug auf Insulin anspricht. Beides verursacht eine dauerhafte Steigerung des Blutzuckers, die lange Zeit kaum Beschwerden verursacht. Sehr oft sind es daher erst die Folgeerkrankungen an anderen Organen – wie auch den Nieren – die zum Arzt führen.

Wie kommt es zu einer Nierenschädigung durch Diabetes?

Ein dauerhaft zu hoher Zuckergehalt im Blut belastet die haarfeinen Gefäße in den Nierenkörperchen so stark, dass sie dauerhaft geschädigt werden und die Nieren dann in der Folge ihre Funktion einstellen. Allerdings entwickelt sich eine diabetische Nierenerkrankung über Jahre, man spricht hier von 5 Stadien. Je früher Diabetes erkannt wird und eine entsprechende Therapie erfolgt, desto besser lassen sich schwerwiegende Folgen abwenden oder zumindest hinauszögern.

Wie bemerkt man eine diabetische Schädigung der Nieren?

Das erste Anzeichen für eine Nierenschädigung durch den Diabetes ist eine gering vermehrte Ausscheidung von Eiweiß im Urin. Je nachdem wie früh die Erkrankung erkannt, wie konsequent sie dann behandelt und die Lebensführung entsprechend angepasst wird, kann das 5 bis 20 Jahre nach Krankheitsbeginn auftreten. Zu diesem Zeitpunkt funktioniert die Entgiftungsfunktion der Nieren noch normal. Falls keine konsequente Therapie erfolgt, lässt im weiteren Verlauf die Entgiftungsfunktion der Nieren nach und es kommt zum Nierenversagen. Der Patient benötigt dann eine Nierenersatztherapie, also eine Dialysebehandlung oder Nierentransplantation.

Was können Diabetiker tun, um eine Schädigung der Nieren zu verhindern?      Zunächst einmal ist eine gute Blutzuckereinstellung wichtig, denn Sie trägt viel dazu bei, Nierenschäden zu verhindern oder deren Verschlechterung vorzubeugen. Wer an Diabetes erkrankt ist, sollte deshalb neben der konsequenten Behandlung des Diabetes bei seinem Arzt auch regelmäßig den Urin auf Eiweiß testen und darüber hinaus die Nierenwerte im Blut messen lassen. Und der Blutdruck hat ebenfalls Einfluss darauf, wie schnell sich ein diabetischer Nierenschaden entwickeln kann. Das bedeutet, je besser der Blutdruck eingestellt ist, desto mehr werden auch die Nieren entlastet. Eine gesunde und achtsame Lebensführung wirkt sich zudem immer positiv auf die (Nieren-) Gesundheit aus.

Keine Scheu vor großen Tabletten
Keine Scheu vor großen Tabletten

Viele Menschen bekommen einen Würgereiz oder eine Schlucksperre, wenn sie große Tabletten zu sich nehmen müssen. Jeder zehnte Betroffene verzichtet daher ganz auf die Medikamente. Dabei gibt es Tricks, die das Einnehmen erleichtern können. „Patienten, die Probleme beim Tablettenschlucken haben, denken oft zu viel über mögliche Schwierigkeiten beim Schlucken nach und sperren sich so unbewusst dagegen. In diesem Fall kann es helfen, sich im Vorfeld klarzumachen, dass man beim Essen oft größere Happen schluckt“, rät Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer.
Viele Wirkstoffe gibt es nicht nur in Tablettenform

Vor allem Menschen, die täglich mehrere Tabletten einnehmen müssen, haben oft Probleme. Sie sollten bei Schluckbeschwerden den Arzt nach Alternativen fragen. Viele Wirkstoffe gibt es auch in Form von Tropfen, Saft oder als Schmelztablette, die direkt auf der Zunge zergeht. Falls es keine Alternative zur Tablette gibt, sollte man schon vor der eigentlichen Einnahme einen Schluck trinken, um die Mundschleimhaut zu befeuchten. Das lässt die Tablette leichter gleiten. Zudem sollte man mindestens 200 Milliliter Flüssigkeit trinken, damit kein Wirkstoff am Rachen oder der Speiseröhre kleben bleibt. Am besten geeignet ist Leitungswasser. Getränke wie Kaffee, Saft oder Milch hingegen können die Wirksamkeit des Präparats beeinflussen.
Große Tabletten sollten besser nicht zerteilt werden

Sofern aus pharmazeutischer Sicht nichts dagegen spricht, kann die Tablette auch mit etwas zerkautem Brot oder einer zerdrückten Banane eingenommen werden. Allerdings ist das nicht bei jeder Tablette erlaubt, denn manche Arzneimittel vertragen sich nicht gut mit bestimmten Lebensmitteln. Ein Beispiel dafür sind einige Antibiotika, die man nicht mit Joghurt oder Quark mischen sollte. Hinweise dazu kann der behandelnde Arzt oder Apotheker geben. Ähnliches gilt für das Zerteilen. „Nicht jede Rille auf einer Tablette ist eine Sollbruchstelle, manche sind tatsächlich nur Zierde. Man sollte Tabletten nur teilen, wenn dies ausdrücklich in der Packungsbeilage erlaubt ist. Ist das Präparat dafür gar nicht vorgesehen, kann unter Umständen die Wirkung verloren gehen oder im Gegenteil sogar mehr Wirkstoff in den Körper gelangen als im vollständigen Zustand“, erklärt Günther.

09.11.2017 DGA | Quelle: Barmer